Ihr Strafverteidiger in Bielefeld

Rechtsanwalt in Bielefeld Ralf Kaiser

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Recht des Beschuldigten auf Aussageverweigerung (Schweigerecht)

Ein Ermittlungsverfahren wird bereits dann eingeleitet, wenn sich ein Anfangsverdacht auf eine bestimmte Straftat ergeben hat. In den weitaus meisten Fällen erhält der dann Beschuldigte von der Polizei eine Vorladung. Spätestens dann sollten Sie, wenn Sie Beschuldigter sind, nicht zögern, einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Der wird in aller Regel erst einmal den Vernehmungstermin bei der Polizei absagen, da Sie das Recht haben, den Termin bei der Polizei nicht wahrzunehmen und zum Tatvorwurf zu schweigen. Der Rechtsanwalt wird Akteneinsicht für Sie beantragen. Liegt diese dann dem Anwalt vor, wird die Akte mit dem beschuldigten Mandanten besprochen und eine Verteidigungsstrategie entworfen.

Recht des Beschuldigten auf einen Anwalt

Wie schon oben bereits deutlich gemacht, haben Sie in jeder Lage des Strafverfahrens das Recht, sich durch einen Rechtsanwalt / Strafverteidiger vertreten und verteidigen zu lassen. Insbesondere ist das dringend von Nöten, wenn Sie von der Polizei vorläufig festgenommen werden. In diesen Fällen nehmen die Ermittlungsbehörden meist einen sog. dringenden Tatverdacht, Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr oder Wiederholungsgefahr an und verbringen Sie als Beschuldigten zuerst in polizeiliches Gewahrsam. Im Falle der Beantragung eines Haftbefehls und einer Vorführung seitens der Staatsanwaltschaft gilt es einen oder mehrere dieser U-Haft-Gründe spätestens bei der Vorführung vor dem Haftrichter mithilfe eines Anwalts auszuräumen, damit keine Untersuchungshaft angeordnet wird.